#stadtwanderer


Ladies, Städtereisen sind perfekt für Solotrips. Gerade auch für die Alleinreise-Anfängerinnen unter uns.  Für ein paar Tage eintauchen in eine aufregende Metropole, morgens mit den Einheimischen im Coffee Shop anstehen, Weltklasse-Museen entdecken, in einer kleinen Boutique Vintage-Schätzchen shoppen, sich zu Fuß durch enge Gassen oder über große Brücken treiben lassen  und sich abends in einem Designhotel in das bequemste Bett der Welt kuscheln.

Ja, wir können es uns auch allein so richtig gut gehen lassen. Viel Spaß bei eurer nächsten Städtereise! 


Winterlich, gemütlich, zauberhaft – Innsbruck in nur zehn Stunden entdecken

Innsbruck - Blick über den Inn auf die Berge

 

Innsbruck ist von München aus möglicherweise nicht der naheliegendste Tagesausflug, aber ganz sicher lohnenswert.

Denn die kleine Stadt am Inn ist nicht nur umgeben von traumhafter Bergkulisse, sondern sorgt mit einer schnuckeligen Altstadt, guten Shoppingmöglichkeiten und schönen Cafés schnell für Erholung.

 

Und für mich beginnt die Erholung bereits auf der Hinfahrt, denn ich setze mich nicht selbst hinters Steuer, sondern in einen Fernbus und lasse mich am frühen morgen von München aus in etwas mehr als zwei Stunden nach Innsbruck chauffieren.

Bereits kurz nach 9.30 Uhr hält der Fernbus in der Nähe des Innsbrucker Hauptbahnhofs. Von dort aus sind es nur wenige Gehminuten bis ins schöne Jugendstilviertel. Danach geht’s weiter in die Altstadt. Oder für mich: erstmal ans Wasser!

 

 

Hier in Innsbruck wartet zwar kein Meerblick auf mich, aber ein Flussblick, der es in(n) sich hat.

 

Spaziergang am Fluss entlang in Innsbruck
mehr lesen 0 Kommentare

Foto-Lovestory: Lässig, lecker, Ljubljana – 20 Fotos, die euch sofort Lust auf ein Mädels-Wochenende in Ljubljana machen

Ljubljana - immer am Fluss entlang

 

Jubeln in Ljubljana. So oder so ähnlich könnte man unseren Aufenthalt in dieser schnuckligen Traumstadt beschreiben. Von München aus braucht man mit dem Bus gerade mal fünf Stunden in die slowenische Hauptstadt und ist dann gleich nach der Ankunft in Bahnhofsnähe direkt mittendrin.

 

Und ist die Fahrt durch die Alpen schon traumhaft, dann geht es im Herzen der Stadt direkt so weiter. Ljubljana wird durchzogen vom Flüsschen Ljubljanica und entlang dieses Gewässers spielt sich ein Großteil des städtischen Lebens ab.

Was aber nicht bedeutet, dass es nicht lohnt, in all die kleinen Gassen links und rechts vom Fluss abzubiegen.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Donau, ahoi! – mit dem Katamaran von Wien nach Bratislava

Wien-Bratislava per Katamaran. Donau, ahoi!

 

Es ist noch kühl an diesem Samstagmorgen. Die Straßen Wiens sind leer, als ich mich von meinem Hotel aus auf den Weg zum Schiffsableger am Schwedenplatz mache.

 

Von hier aus starte ich ganz wunderbar entspannt und bequem einen Tagesausflug nach Bratislava. Und zwar per Katamaran.

Diese ungewöhnliche Art der An- und Abreise ist zwar teurer als eine Fahrt mit der Bahn, aber ihr bekommt vom Wasser aus auch einen einzigartigen Blick auf den Wiener Donaukanal, auf die Dörfchen, Fischerhäuser und Wälder entlang der Donau bis nach Bratislava.

 

Eine Fahrt mit dem Katamaran macht außerdem echt Spaß. Auf dem Donaukanal geht es noch recht gemächlich dahin, aber sobald die offene Donau erreicht ist, dreht der Kapitän das Tempo richtig hoch. Geht ihr dann auf Deck und lasst euch so richtig vom Fahrtwind durchpusten, seid ihr sicher trotz frühen Aufstehens wach und gut drauf. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Viel Kunst für wenig Geld – gibt’s sonntags in München

Die Pinakothek der Moderne in München könnt ihr sonntags für nur einen Euro Eintritt erobern.

 

Haste mal nen Euro? Dann am nächsten Sonntag ab in eines der Münchner Museen damit! Häufig vergisst man ja, was die eigene Stadt alles zu bieten hat. In München ist das per se jede Menge, aber an Sonntagen verwöhnt uns die Schöne an der Isar mit etlichen Museumsbesuchen für nur einen Euro Eintritt. Sonderausstellungen sind hiervon meist ausgenommen, aber auch die regulären Ausstellungen der Münchner Museen sind definitiv mehr als einen Besuch wert.

 

Kunstfreunde nahezu jeder Epoche kommen auf ihre Kosten – hier habt ihr einen kurzen Überblick über die Münchner Museen, die ihr sonntags für nur einen Euro Eintritt entdecken könnt:*

 

  • Alte Pinakothek, Neue Pinakothek und die Pinakothek der Moderne
  • Bayerisches Nationalmuseum
  • Schack Galerie
  • Museum Brandhorst
  • Glyptothek
  • Staatliche Antikensammlung
  • Staatliches Museum Ägyptischer Kunst in der Residenz

 

 

Und falls ihr es persönlich nicht so mit Kunst haben solltet, vielleicht interessiert euch ja eines dieser Museen:

 

  • Museum Mensch und Natur
  • Staatliches Museum für Völkerkunde
  • Staatliche Münzsammlung

 

Mein persönlicher Favorit ist die Pinakothek der Moderne, in der ich schon etliche verregnete Sonntage verbracht habe – häufig auch mit Besuch von Außerhalb. Bisher war jeder meiner Gäste überrascht, dass es in München auch mal was für wenig Geld gibt ;-).

Direkt neben der Pinakothek der Moderne findet ihr den großartigen Bau des Museums Brandhorst. Auch dieses Schmuckstück mit wechselnden Ausstellungen ist sonntags für nur einen Euro zu besichtigen.

Nach einem Besuch im Sommer könnt ihr euch direkt gegenüber des Eingangs (auf der anderen Seite der Theresienstraße) bei Balla Beni das beste Eis der Stadt gönnen. Oder ihr holt euch im Daddy Longlegs einen Smoothie und schlendert damit in den Englischen Garten.

Im Winter lockt ein Besuch in der französisch angehauchten, trubeligen Brasserie Tresznjewski.

 

So oder so: ganz fabulöse Sonntage wünsche ich euch. Freut euch an eurer eigenen Stadt!

 

 

Hast du Tipps für deine Stadt? Was sollte man vor der eigenen Haustür unbedingt mal entdecken? Rein damit in die Kommentare – ich freu mich auf eure Empfehlungen!

 

mehr lesen 1 Kommentare

Wo Fotokunst auf zentrale Lage trifft – das "One Shot Prado 23" Boutiquehotel in Madrid

Boutiquehotel One Shot Prado 23, Madrid. Empfehlung für Alleinreisende.

 

Mittendrin im trubeligen Barrio De Las Letras, aber absolut ruhig gelegen, bietet das kleine Hotel „One Shot Prado 23“ allen Stadtwanderern die perfekte Ausgangsbasis.

Von hier aus lässt sich Madrid prima zu Fuß erobern. Die Calle Prado – hier befindet sich das Boutiquehotel hinter der Nummer 23 (ja, man hätte es ahnen können ;-)) – ist eine ruhige Seitenstraße ca. fünf Gehminuten vom Prado entfernt. In direkter Nähe finden sich viele lohnenswerte Restaurants sowie die Plaza de Santa Ana für einen Aperitif oder einen Kaffee in der Nachmittagssonne. 

 

Das kleine Hotel One Shot Prado 23 in der Calle Prado, Madrid. Toll für Alleinreisende.
mehr lesen 0 Kommentare

Kurzurlaub zuhause – kennst du deine eigene Stadt?

Staycation - wenn wir Urlaub zuhause machen

 

Der Urlaub zuhause hat ein Upgrade bekommen: Staycation nennt sich eine Auszeit daheim jetzt. Klingt natürlich wesentlich cooler als der olle Urlaub auf Balkonien.

 

Aber wie cool ist es eigentlich wirklich, einige Tage Urlaub in der eigenen Stadt zu verbringen? Da kennt man doch schon alles. Und abschalten kann man auch nicht richtig, weil die Hausarbeit so offensichtlich auf einen wartet. Weil der Alltag so präsent ist.  

Lange Jahre war ich überzeugt davon, zuhause eben nicht die so dringend benötigte Erholung zu bekommen. Außerdem gab und gibt es draußen in der Welt so viele faszinierende Orte zu entdecken. Also bin ich weg. Jedes lange Feiertagswochenende, jeder Brückentag wurde genutzt. Ab in den Flieger und eine weitere europäische Stadt erobern. Irgendwann fiel mir auf, dass ich in all den Jahren, in denen ich in München lebe, noch nie an Ostern oder Pfingsten in der Stadt war.

 

Und ich blieb einfach mal da. Und freute mich darüber, wie angenehm leer München außerhalb der Altstadt an Ostern war. Plötzlich bekam ich einen Platz im gehypten Frühstückscafé. Konnte stundenlang in entspannter Atmosphäre durch Haidhausen schlendern und hatte die neue Ausstellung im Haus der Kunst fast für mich allein. 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Stylische Unterkunft – fünf außergewöhnliche Alternativen zu Airbnb

Stylische und coole Unterkünfte für die nächste Reise finden.

 

Beim Reisen reizt mich ein Schlafsaal im Hostel genauso wenig wie die Bettenburg einer Hotelkette. Ich mag’s individuell, klein, gemütlich – aber auch schön fürs Auge. Und hier geht es nicht darum, etwas Schickes auf Instagram posten zu können. Okay. Nicht nur ;-).

 

Für einige ist es zu einer Art Sport geworden, den stylischsten, coolsten, lässigsten Unterkünften auf AirBnB nachzujagen. Die jeweilige Instagram-Fangemeinde wird danken.

 

Aber es geht eben nicht nur darum, dass eine Ferienwohnung außergewöhnlich ist und klasse auf Fotos rüberkommt. Wenn der Designerstuhl scheißunbequem ist, das Boxspringbett durchgelegen, der wahnsinnsteure Teppich einen anschreit, bloß keinen Wein aufzumachen, dann hilft auch das schicke Instagram-Foto nichts.

Ich will mich darauf freuen können, in mein Appartement, meine Ferienwohnung, mein Hotelzimmer zurückzukommen. Mich zu entspannen. Urlaubsunterkünfte sind für mich keine reinen Schlafstätten, wo ich völlig erledigt nachts ins Bett falle, um sie frühmorgens gleich wieder zu verlassen.

 

Ich verbringe gern Zeit in schöner Umgebung. Das gilt für Draußen genauso wie für Drinnen. Das ist Teil der Erholung für mich auf Reisen. Wenn ich es in meiner Unterkunft nur schwer aushalte, nimmt das direkt etwas vom Erholungseffekt.

Es macht einfach Freude, ein mit Liebe (und Geschmack) eingerichtetes Appartement zu betreten. Sich in einem Raum aufzuhalten, bei dessen Einrichtung sich jemand Gedanken gemacht hat – und zwar darüber, ob sich Menschen hier wohlfühlen werden.

 

Ich persönlich nehme immer wieder auch Inspirationen für meine eigene Wohnung mit nach Hause. Und finden lassen sich solche inspirierenden Unterkünfte für den nächsten Urlaub eben nicht nur auf Airbnb. Einige Plattformen haben sich inzwischen darauf spezialisiert, das Besondere anzubieten.

 

  

Viel Style, viel Herz, viel Design, viel Erholung findet ihr hier:

 

 

mehr lesen 0 Kommentare

Royale Aussichten – mein Lieblingsspaziergang durch Brüssel

Brüssel zu Fuß erkunden. Ein Spaziergang entlang der Rue Royale. Hier der Blick vom Place Royale in Brüssel über die Stadt.

 

Wer hier öfters reinliest, weiß es bereits: bei einer Städtereise sind meine Füße mein liebstes Fortbewegungsmittel. Und in Städten, in den ich mich länger als nur ein paar Tage aufhalte, entdecke ich meist ziemlich schnell eine Route, die ich am liebsten mag und auf die dann auch jeder Besucher mitgeschleppt wird.

 

In Brüssel gibt es eine solche Lieblingsroute für mich, denn von Sommer 2010 bis zum Sommer des Folgejahres habe ich dort ein Jahr lang gelebt. Und heute schleppe ich euch zumindest virtuell mit auf meinen Lieblingsspaziergang.  

 Los geht’s an der U-Bahn-Haltestelle Botanique, direkt am Eingang zum Botanischen Garten. Aber bevor wir in Richtung urbaner Dschungel abbiegen, noch ein kleiner Hoteltipp für alle, die eine stylisch-lässige Unterkunft suchen. Das Hotel BLOOM – ein Designhotel mit einem tollen Preis-Leistungsverhältnis – liegt direkt neben dem Botanischen Garten von Brüssel.

 

Die Außenanlagen des Botanischen Gartens sind kostenfrei zugänglich und man gelangt direkt vom Ausgang der U-Bahn in den oberen Teil des Gartens. Gerade an Sonnentagen macht es besonders viel Spaß, mitten in der Stadt (direkt hinter der Mauer zum Botanischen Garten verläuft die Stadtautobahn) ins Grüne abzutauchen, sich auf eine der vielen Bänke zu lümmeln und seinen Gedanken nachzuhängen.

 

Wir aber wollen ja noch mehr von Brüssel sehen und so machen wir uns nach einem Rundgang durch den Jardin Botanique wieder auf zu den Treppen, die uns nicht nur zum U-Bahn-Eingang, sondern auch auf die Rue Royale zurückbringen. Die Rue Royale führt in die Brüsseler Innenstadt und auch direkt zum Königspalast (der übrigens in Belgien verglichen mit anderen Königshäusern nicht ganz so imposant ausfällt. Aber das ist auch nicht schlimm. Es ist definitiv nicht die Hauptattraktion unseres Spaziergangs).

 

Zunächst überqueren wir den sechsspurigen Boulevard du Jardin Botanique und gelangen in einen nicht ganz so schönen Teil der königlichen Straße. Zu Beginn dominieren die Hochhäuser der hier ansässigen Banken. Sobald wir diese hinter uns gelassen haben, wechseln sich leerstehende Shops, Nachtclubs, Abbruchhäuser und Hipster-Läden ab.

Je mehr wir uns dem Park de Bruxelles auf der linken Seite der Rue Royale nähern, desto eher wird das Bild von Stadtvillen, Konsulaten, prächtigen Regierungsgebäuden und Anwaltskanzleien geprägt.

 

Sobald wir am Park angekommen sind, lohnt sich auch hier ein Abstecher. Direkt vom oberen Ende des Parks aus gelangen wir dann zum Königspalast. Wie vorher schon angedeutet, ist das Gebäude in meinen Augen kein architektonisches Highlight. Am Palast bleiben wir auf der Rue Royale, wechseln aber die Straßenseite. Denn vom Place Royale aus – an dem wir uns nach wenigen Metern befinden – haben wir einen gigantischen Blick über den darunterliegenden Jardin du Mont des Arts, die angrenzenden Museen sowie die Brüsseler Innenstadt.

 

Auch wenn es verlockend aussieht, am Musée des Instruments de Musique biegen wir nicht den Hügel hinunter ab, sondern gehen noch zwei Querstraßen weiter zur Rue Bodenbroek.

 

Hier geht’s rechts rein nach Sablon, einen der edelsten und teuersten Stadtteile Brüssels. Neben Antiquitätenhändlern finden sich hier auch die besten Chocolatiers der Stadt. Darunter auch mein absoluter, absoluter Lieblingschocolatier Pierre Marcolini.

 

 

Zum sehenswerten Laden von Pierre Marcolini kommen wir, wenn wir die Rue Bodenbroek hinuntergehen bis zum Kreisverkehr und dann hinübergehen zur Rue des Minimes. Im Eckhaus versteckt sich auf drei Etagen das Paradies für Schokoliebhaber. Fühlen werdet ihr euch hier wie in einem Juwelierladen, so schick ist die Einrichtung. Ähm ja, und auch die Preise erinnern ein wenig daran ;-). Aber solchen Schokoluxus gönnt frau sich ja nicht alle Tage, also schlagt zu – diese Qualität findet ihr in Deutschland nicht so schnell wieder. Außerdem hält ein hoher Schokoladenanteil in Süßigkeiten ja auch jede Menge Antioxidantien bereit. Im Grunde machen wir hier also einen Wellness- und Gesundheitsabstecher.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Wien 2.0 – ein langes Wochenende ohne Walzer, Sissi und Sachertorte

Blick auf den Wiener Donaukanal und auf ein alternatives Wien

 

Vor gefühlt zwanzig Jahren – in echt sind es aber „nur“ sechzehn – war ich zum ersten Mal in Wien. Damals als Umzugshelferin für eine Studienfreundin. Sie wollte ihr Auslandssemester an der Uni in Wien verbringen, ich wollte gerne die Stadt sehen, also machten wir uns im Oktober auf nach Wien. Ein bis unters Dach vollgepacktes Auto, zwei hibbelige Mädels. Gesehen hab ich die Stadt damals im Schnelldurchlauf und mir war sofort klar: hierhin muss ich nochmals mit schön viel Zeit zurückkehren.

 

 

Heute sind es wieder zwei Mädels – ich habe das große Glück, vor Ort mit „Piefke in Vienna“ unterwegs zu sein. Eine Freundin, die seit einigen Monaten in Wien lebt. Auf Instagram teilt sie fast täglich ihren (un)typisch deutschen Blick auf Wien. Und genauso wenig Sissi-Kitsch und Sachertortengelage wie ihr Instagram-Profil verspricht, packen wir in dieses Wochenende. Nämlich nada.

 

Der Herbst ist die ideale Reisezeit für ein langes Wochenende in Wien.
mehr lesen 1 Kommentare

Singapur bei Nacht – eine Foto-Lovestory

Immer am Fluss entlang ist das Motto dieses nächtlichen Spaziergangs in Singapur. Auf der Höhe des Clarke Quay mache ich mich auf, um am Singapore River entlang bis zu den Gardens by the Bay zu gelangen. Was tagsüber schon spannend ist, wird nach Einbruch der Dunkelheit zu einem atemberaubenden Anblick.

Singapur River in der Nähe des Clarke Quay
mehr lesen 0 Kommentare

London – fünf ganz persönliche Tipps für Kunst und Kulinarisches

Blick über die Themse auf St. Paul's Cathedral.

 

Wochenlang hatte ich mich vor meinem letzten Londonbesuch auf einen Nachmittag in der Tate Modern gefreut. Und als es endlich soweit war, war ich ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht. Das Gebäude direkt an der Themse hat was und der große Balkon des Cafés ist natürlich klasse… Aber die eigentliche Ausstellung: hhhmm, irgendwie lieblos.

Zumindest musste ich mich nicht darüber ärgern, horrenden Eintritt bezahlt zu haben, denn wie bei allen staatlichen Museen und Sammlungen in London ist auch der Besuch der Tate Modern kostenfrei.

Über die beiden Museen, die mich ganz besonders begeistert haben, erfahrt ihr mehr in den Tipps.

Was mich ebenfalls sehr begeistert hat, ist die kulinarische Entwicklung, die die Stadt in den vergangenen zehn Jahren durchgemacht hat. Meine neuesten kulinarischen Highlights gibt’s ebenfalls in den Tipps.

 

1) National Portrait Gallery

 

Was mich dort hineingetrieben hat, war ehrlicherweise ein heftiger Regenguss – aber dem Himmel sei Dank, denn dieser Besuch ist seither meine erste Empfehlung an alle Londonbesucher in meinem Freundeskreis. Auch Kunstmuffel entdecken sicherlich etwas, das sie anspricht. Und sei es nur das Porträt von Herzogin Kate ;-).

 

In der National Portrait Gallery hängen – wie der Name vermuten lässt – ausschließlich Porträts. Aus unterschiedlichsten Epochen, von unterschiedlichsten Künstlern, in unterschiedlichsten Stilrichtungen. Das „Who is Who“ des Britischen Empire ist vertreten – auch James Bond Darsteller sind mit dabei. Mir hat es viel Spaß gemacht, an diesem regnerischen Spätnachmittag an den vielen Gesichtern entlang zu schlendern und die Geschichten der Entstehung des jeweiligen Porträts zu entdecken.

mehr lesen 0 Kommentare

Sydney – sich einfach mal treiben lassen

Sydney, Blick auf die Oper

 

Mein Orientierungssinn ist nicht unbedingt preisverdächtig. Ehrlich gesagt, liegt er knapp über Null. Dennoch liebe ich es, in einer fremden Stadt auch mal ohne Stadtplan, Google Maps & Co. loszuziehen. Ohne vorher eine genaue Route festzulegen, die auf jeden Fall sicherstellt, dass ich dann sechzehn Sehenswürdigkeiten von einer imaginären Liste streichen kann. Ich mag es, mich einfach durch die Stadt treiben zu lassen, nach Lust und Laune zu entscheiden, wohin ich abbiege.

Nur so entdeckt man Ecken, die in keinem Reiseführer auftauchen. Und jaha, es besteht die große, große und ganz schreckliche Gefahr, auch mal eine total unspannende Straße entlangzulaufen. Oder in einem nicht so schönen Viertel zu laden. Aber ist das tatsächlich so schlimm?

mehr lesen 0 Kommentare

Katoomba, Blue Mountains – Beschaulichkeit goes Street Art

 

Mit Ausnahme einer Hipster Kaffeebar (Cassiopeia) trifft der Reisende in Katoomba, Hauptort der Blue Mountains westlich von Sydney, eher auf Strick-Shops mit Namen wie „Granny's Place“ oder „The Stitching Post“ (für Interessierte werden auch Strickkurse angeboten ;-)). Lässige Street Art würde man hier eher nicht vermuten.

 

Und doch versteckt sich auf einem Hinterhof-Areal zwischen den beiden Hauptstraßen des Örtchens wirklich Sehenswertes.

 

Street Art Walk in Katoomba, Australien

 

Von bunt, fröhlich bis zu düster oder mahnend ist hier im Katoomba Street Art Walk alles dabei.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Madrid – die ideale Stadt für einen Solotrip

 

Gern alleine unterwegs? Oder noch nie alleine verreist? Egal ob Anfänger oder bereits Vollprofi was das Alleinreisen angeht, die spanische Hauptstadt bringt auf jeden Fall jede Menge Spaß.

 

Hier sind die top 5 Gründe, wieso Madrid perfekt für den Solotrip taugt:

 

 

1) Alles so wunderbar kompakt hier

 

Die bekannten und auch die weniger bekannten Sehenswürdigkeiten Madrids sind alle fußläufig erreichbar. Und wer einen halbwegs funktionierenden Orientierungssinn hat, kommt vermutlich nach Tag 1 schon weitestgehend ohne Stadtplan zurecht.

 

Die Stadt hat zudem an wichtigen Plätzen auch Schilder und kleine Umgebungspläne zur Orientierung aufgestellt. Im Zweifelsfall bringt auch ein „Nach-dem-Weg-fragen“ bei einem Madrilenen nicht nur den gewünschten Richtungshinweis sondern auch einen kulinarischen oder kulturellen Geheimtipp.

 

Wer einfach losstromert, entdeckt in den Innenstadtvierteln zwischen Templo de Debod, Atocha, Parque El Retiro und Palacio Real schöne Plätze, nette Lädchen und interessant aussehende Restaurants (gerne schon mal für später merken – ach, wobei, spannende Tapaslokale, wie beispielsweise die Taberna del Volapié, lauern hier hinter fast jeder Ecke… ;-)).

 

Parks liegen in der Nähe zu Einkaufsstraßen, ein schöner Markt in direkter Nachbarschaft zur Kunstgalerie.

Und zusammengenommen macht das einfach viel Spaß, die Stadt ganz nach eigenem Gusto und Tempo zu entdecken. Sich treiben lassen ist kein Problem – großartig verlaufen kann man sich in den Innenstadtvierteln Madrids nicht. Und wenn, dann entdeckt man garantiert eine spannende Kunstausstellung oder ein Restaurant, das man auf einem im Stadtführer beschriebenen Weg bestimmt übersehen hätte.

 

mehr lesen 0 Kommentare

#Lieblingsgezwitscher. Lass uns quatschen. Auf TWITTER.  @mitMeerblick

#instamoments. Meine Meerblicke gibts auch auf Instagram.  @mitmeerblick

Instagram